Casino-Gewinne versteuern in der Schweiz

Updated September 2026
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Einzelne Spielrunden, Auszahlungen, Slots und die steuerliche Einordnung von Casino-Gewinnen im Überblick.

Schweizer Casino Innenraum mit Alpinblick, Spielchips und Karten auf einem Tisch.
Inhaltsverzeichnis
  1. Was bei Online-Casino-Gewinnen überhaupt als Gewinn zählt
  2. Wie hoch Gewinne im Online-Casino tatsächlich sein können
  3. Wie hoch die Gewinne bei Slots und Casino-Spielen ausfallen
  4. Gewinne an Spielautomaten: zwischen kleinem Treffer und Jackpot
  5. Casino-Gewinne und Steuern: Was für dich in der Schweiz gilt
  6. Casino-Gewinne 2026 versteuern: die Schweizer Regeln im Alltag
  7. Welche Casino-Spiele hohe Gewinne ermöglichen können
  8. Gewinne im Online-Casino versteuern: Schweizer oder ausländischer Anbieter?
  9. Echte Slot-Gewinne und was danach steuerlich wichtig wird
  10. Die größten Casino-Gewinne: Was sich daraus ableiten lässt

Was bei Online-Casino-Gewinnen überhaupt als Gewinn zählt

Wenn ich von einem Gewinn im Online-Casino spreche, meine ich nicht automatisch den Betrag, der später auf meinem Bankkonto landet. Genau diese Vermischung sorgt schnell für falsche Vorstellungen. Ein Online-Casino-Gewinn entsteht zunächst in dem Moment, in dem eine einzelne Spielrunde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen ist. Die spätere Auszahlung ist ein weiterer Vorgang.

Das klingt theoretisch, ist aber für die Einordnung entscheidend. Ein Kontostand kann sich aus mehreren Gewinnen, Einsätzen, Rückzahlungen und anderen Gutschriften zusammensetzen. Er ist deshalb nicht dasselbe wie ein einzelnes Gewinnereignis. Auch eine gebündelte Auszahlung macht aus vielen einzelnen Ergebnissen nicht rückwirkend einen einzigen Gewinn.

Das einzelne Gewinnereignis

Als einzelnes Gewinnereignis kann beispielsweise ein einzelner Slot-Dreh gelten. Entscheidend ist dabei das Ergebnis dieser konkreten Runde. Nicht der gesamte Tagesverlauf und nicht der Betrag, der am Ende der Sitzung auf dem Spielerkonto steht, bilden automatisch die maßgebliche Einheit.

Dasselbe Prinzip gilt bei einer abgeschlossenen Hand, bei einem Roulette- oder Tischspielergebnis oder bei einem Jackpot, der gutgeschrieben beziehungsweise ausgezahlt wird. Jede dieser Situationen kann ein eigenes Ereignis darstellen. Die Spielart verändert also nicht die grundlegende Frage: Was ist in genau diesem abgeschlossenen Ergebnis passiert?

Wer sich mit der Besteuerung von Casinogewinnen in der Schweiz im Jahr 2026 beschäftigt, sollte auch die rechtliche Grundlage eines Online-Angebots prüfen. Die folgenden Einträge ordnen die Anbieter anhand der jeweils angegebenen ESBK-Lizenz ein.

1
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Damit ist die angegebene rechtliche Grundlage des Angebots klar ausgewiesen.

2
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden aufgeführt. Die Lizenzangabe bietet einen konkreten Anhaltspunkt für die Einordnung des Angebots.

3
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio ausgewiesen. Auffällig ist damit vor allem die klar benannte konzessionierte Grundlage.

4
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern gelistet. Die Zuordnung zu einem konkret genannten konzessionierten Casino macht den Lizenzstatus nachvollziehbar.

5
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Für die Einordnung ist damit insbesondere die ausgewiesene ESBK-Grundlage relevant.

6
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch ist mit einer ESBK-Online-Konzession, ausgestellt für das Casinò Locarno, aufgeführt. Die Angabe bezeichnet die Online-Konzession ausdrücklich und macht den rechtlichen Bezug des Angebots sichtbar.

7
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken eingeordnet. Als wesentlicher Merkpunkt bleibt die ausdrücklich genannte Konzessionsgrundlage.

8
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano gelistet. Dadurch ist die Verbindung zu einem konkret benannten konzessionierten Casino angegeben.

9
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino du Lac Meyrin. Die Lizenzangabe nennt sowohl die ESBK als auch das zugeordnete Casino ausdrücklich.

10
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos aufgeführt. Die angegebene Konzession liefert den zentralen Anhaltspunkt für die rechtliche Einordnung.

Ich habe früher selbst nur auf den Kontostand geschaut. Das war bequem, aber gedanklich falsch. Wenn mehrere Runden hintereinander Gewinne bringen und ich danach alles gemeinsam auszahle, bleibt die Auszahlung eine Zusammenfassung verschiedener Vorgänge.

So wird es verständlich.

Kontostand ist nicht gleich Gewinn

Ein Spielerkonto zeigt normalerweise einen Saldo. Dieser kann aus eingezahltem Geld, einzelnen Gewinnen und späteren Verlusten bestehen. Deshalb lässt sich aus dem Kontostand allein nicht ablesen, welcher Betrag als einzelner Gewinn entstanden ist.

Auch ein hoher Saldo beweist nicht, dass ein einzelnes Gewinnereignis dieselbe Höhe hatte. Umgekehrt kann ein einzelner Gewinn bereits vollständig oder teilweise wieder eingesetzt worden sein, bevor eine Auszahlung beantragt wird. Die spätere Auszahlung kann dadurch niedriger sein als das ursprüngliche Ergebnis.

Für die Frage, wie Online-Casino-Gewinne auszuzahlen sind, sollte ich diese Schritte deshalb getrennt betrachten:

  1. Welche einzelne Spielrunde oder welches Ergebnis wurde abgeschlossen?
  2. Welcher Betrag wurde diesem Ereignis gutgeschrieben?
  3. Was geschah danach mit dem Geld auf dem Spielerkonto?
  4. Welcher Betrag wurde später tatsächlich ausgezahlt?

Die Auszahlung beantwortet nur die letzte Frage. Sie ersetzt nicht die Dokumentation der vorherigen Ereignisse.

Beispiel mit einem kleinen Gewinn

Ein Gewinn von CHF 500 bei einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt nach dem allgemeinen BGS- und ESTV-Rahmen im steuerfreien Bereich. Gemeint ist dabei das einzelne Gewinnereignis, nicht zwingend der gesamte Kontostand und auch nicht eine spätere Sammelauszahlung.

Nehmen wir an, ein solcher Betrag wird zunächst dem Spielerkonto gutgeschrieben. Danach wird ein Teil erneut eingesetzt, ein anderer Teil bleibt auf dem Konto, und später wird der verbleibende Saldo ausgezahlt. Diese Vorgänge dürfen nicht einfach zu einem neuen einzelnen Gewinn zusammengezogen werden. Der ursprüngliche Gewinn entstand bei dem abgeschlossenen Ergebnis; die spätere Bewegung auf dem Konto ist davon zu unterscheiden.

Das gilt auch dann, wenn das Casino online Gewinne nicht sofort auf ein Bankkonto überweist. Eine Gutschrift auf dem Spielerkonto kann bereits der relevante Zeitpunkt des Gewinnereignisses sein. Die tatsächliche Auszahlung ist nicht automatisch der Moment, in dem der Gewinn erst entsteht.

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Jackpot, Spielrunde und Auszahlung auseinanderhalten

Bei einem Jackpot ist die Abgrenzung besonders wichtig. Wird ein Jackpot gutgeschrieben oder ausgezahlt, kann darin ein einzelnes Gewinnereignis liegen. Ob das Geld danach auf dem Spielerkonto bleibt oder direkt zur Auszahlung verwendet wird, beschreibt nur den weiteren Ablauf.

Bei einem einzelnen Slot-Dreh ist es ähnlich. Der Dreh endet mit einem bestimmten Ergebnis. Bei einer abgeschlossenen Hand oder einem Roulette- beziehungsweise Tischspielergebnis endet die betreffende Spielrunde ebenfalls mit einem eigenen Resultat. Das Spielerkonto sammelt diese Resultate, macht daraus aber nicht automatisch ein einheitliches Ereignis.

Darum würde ich Unterlagen nicht nur nach Auszahlungsdatum sortieren. Sinnvoller ist, die Spielrunde, die Gutschrift und die spätere Auszahlung gedanklich getrennt zu halten. Gerade wenn Geld mehrfach auf dem Konto bewegt wurde, verhindert diese Trennung unnötige Verwechslungen.

Der Anbietername allein reicht nicht

Ob ein Gewinn als Ergebnis eines Schweizer Online-Casinos einzuordnen ist, entscheidet sich nicht allein am Markennamen. Maßgeblich ist, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein vertrauter Name, eine deutschsprachige Website oder eine auffällige Casino-Gestaltung beweisen für sich genommen nichts über den rechtlichen Status. Für die Einordnung zählt die Verbindung zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb.

Steuerfreier Betrag Bis zu CHF 1’071’000 (je nach Quelle/Kanton)

Verrechnungssteuer 35 % bei Überschreitung der Grenze

Voraussetzung ESBK-konzessionierter Schweizer Betreiber

Wenn ich also prüfe, ob Casino-Gewinne online legal erzielt wurden, schaue ich nicht nur auf die Marke. Ich prüfe den tatsächlichen Anbieterstatus und die Zugehörigkeit zum konzessionierten Schweizer Casinobetrieb. Die rechtliche Bewertung hängt nicht davon ab, wie die Auszahlung beworben wird oder wie professionell die Oberfläche aussieht.

Was als Gewinn nicht automatisch mitzählt

Nicht jede Gutschrift auf einem Spielerkonto ist ohne weitere Prüfung ein echter Spielgewinn. Ein Bonusguthaben, Cashback, eine Werbezahlung oder eine andere nicht spielbezogene Gutschrift kann steuerlich anders behandelt werden als das Ergebnis einer abgeschlossenen Spielrunde.

Für meine eigene Einordnung würde ich deshalb jede Gutschrift nach ihrer Herkunft betrachten: Stammt sie aus einem konkreten Spielergebnis, oder wurde sie aus einem Werbe- oder Kundenprogramm gutgeschrieben? Erst diese Unterscheidung zeigt, ob es sich um ein Gewinnereignis aus dem Spiel handelt.

Kurz gesagt: Ein Gewinn entsteht beim konkreten Ergebnis. Der Kontostand sammelt Geldbewegungen. Die Auszahlung beendet nur den späteren Ablauf.

Wie hoch Gewinne im Online-Casino tatsächlich sein können

Wie hoch Gewinne aus dem Online-Casino ausfallen, lässt sich nicht mit einer festen Zahl beantworten. Ein einzelnes Ergebnis kann klein bleiben oder deutlich höher ausfallen. Entscheidend ist immer das konkrete Gewinnereignis – nicht die Werbung mit einem besonders auffälligen Höchstbetrag.

Ich habe selbst erlebt, wie schnell man sich von grossen Zahlen leiten lässt. Ein möglicher Spitzengewinn klingt beeindruckend, sagt aber wenig darüber aus, was du tatsächlich gewinnen wirst. Zwischen einem kleinen Treffer und einem hohen Gewinn liegen nicht nur unterschiedliche Ergebnisse, sondern auch unterschiedliche Erwartungen. Genau dort wird Werbung gern «grosszügig». Gemeint ist oft nur: Ein hoher Ausgang ist theoretisch möglich.

Kleine, mittlere und hohe Gewinne

Bei einem kleinen Gewinn bleibt der Betrag häufig nahe am ursprünglichen Einsatz. Ein mittlerer Gewinn kann das Spielguthaben spürbar erhöhen. Ein hoher Gewinn verändert dagegen die ganze Situation: Du musst dir Gedanken über Auszahlung, Nachweise und die steuerliche Einordnung machen.

Diese Kategorien sind keine amtlichen Grenzen. Sie helfen lediglich, die Grössenordnung zu verstehen. Eine allgemeingültige Liste mit garantierten Gewinnbeträgen gibt es nicht. Auch aus der Tatsache, dass es im Online-Casino Gewinne gibt, folgt nicht, dass regelmässig gute oder hohe Gewinne entstehen.

Das war für mich der wichtigste Unterschied: Möglich ist nicht wahrscheinlich.

Ein hoher möglicher Gewinn kann zwar Teil der Spielbedingungen sein. Er sagt aber nichts darüber aus, wie oft ein solches Ergebnis eintritt. Deshalb solltest du eine einzelne grosse Zahl nicht mit einem realistischen persönlichen Ergebnis verwechseln. Wer nur auf den höchsten Betrag schaut, blendet die vielen anderen Spielausgänge aus.

Gibt es im Online-Casino überhaupt hohe Gewinne?

Ja, bei einem konzessionierten Schweizer Online-Casino kann ein einzelnes Gewinnereignis eine erhebliche Höhe erreichen. Nach dem geprüften steuerlichen Rahmen bleiben Gewinne pro individuellem Gewinnereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei, sofern das Online-Casino unter einer ESBK-Konzession betrieben wird.

Wichtig ist dabei die Einheit: Die Grenze bezieht sich auf das einzelne Ereignis. Sie wird nicht automatisch auf das gesamte Spielerkonto, eine Jahressumme oder eine zusammengefasste Auszahlung übertragen. Für die Frage, wie hoch ein Gewinn sein kann, ist das deshalb eine steuerliche Orientierung – keine Zusage, dass ein solcher Betrag erreichbar oder üblich wäre.

Bei der konkreten Grenze nennen die vorliegenden Quellen unterschiedliche Angaben. Eine Fassung spricht von ungefähr CHF 1 Million. Eine andere nennt für 2026 etwa CHF 1’070’400 und weist auf mögliche kantonale Unterschiede hin. Dieser Widerspruch sollte offen bleiben. Ich würde deshalb nicht so tun, als gäbe es an dieser Stelle nur eine einzige unbestrittene Zahl.

Wichtiger Unterschied

Möglich ist ein hoher Gewinn, aber er ist nicht wahrscheinlich.

Warum grosse Gewinnzahlen wenig über dein Ergebnis sagen

Ein hoher Gewinn hängt vom einzelnen Ausgang ab. Schon eine geringe Veränderung des Ergebnisses kann dazu führen, dass kein Gewinn, ein kleiner Betrag oder ein deutlich höherer Betrag gutgeschrieben wird. Aus dem vorhandenen Datenmaterial lässt sich jedoch keine verlässliche allgemeine Gewinnhöhe für alle Online-Casinos ableiten.

Auch ein grosser Kontostand ist nicht automatisch dasselbe wie ein einzelner Gewinn. Guthaben können aus verschiedenen Ereignissen stammen. Für die steuerliche Betrachtung muss deshalb unterschieden werden, wie der Betrag entstanden ist. Genau diese Trennung verhindert, dass eine grosse Auszahlung vorschnell als ein einziges Gewinnereignis verstanden wird.

Bei der Frage «Zahlt das Online-Casino Gewinne nicht aus?» solltest du ebenfalls nicht nur auf die Höhe schauen. Ein hoher Betrag kann zusätzliche Prüfungsschritte auslösen. Aus den geprüften Fakten ergibt sich aber keine allgemeine Behauptung, dass Online-Casinos Gewinne grundsätzlich nicht auszahlen. Ebenso wenig gibt es eine belastbare Grundlage dafür, jede Verzögerung als Verweigerung zu bezeichnen.

Ich habe mir früher bei solchen Situationen schnell die schlechteste Erklärung zurechtgelegt. Das war meistens vorschnell. Ein behaupteter Gewinn und eine tatsächlich bestätigte Auszahlung sind nicht automatisch dasselbe.

Was die Schweizer Lizenz damit zu tun hat

Die Höhe allein entscheidet nicht über die steuerliche Behandlung. Bei lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind Gewinne grundsätzlich von Bundes-, Kantons- und Gemeindeeinkommenssteuern befreit, soweit die Voraussetzungen des Schweizer Rahmens erfüllt sind. Die ESBK-Konzession ist dabei entscheidend.

Das bedeutet umgekehrt: Eine grosse Zahl in der Werbung reicht nicht aus, um die steuerliche Einordnung zu bestimmen. Massgeblich ist, ob das Angebot unter einer ESBK-Konzession betrieben wird. Der Betrag kann also hoch wirken, während die rechtliche Behandlung vom Anbieterstatus abhängt.

Für den Moment reicht diese Unterscheidung: Es gibt mögliche kleine, mittlere und hohe Gewinne, aber keine verlässliche allgemeine Aussage, welcher Betrag dir persönlich bevorsteht. Eine hohe Gewinnsumme bleibt eine Möglichkeit, keine Erwartung. Und eine «Gewinnchance» ist noch kein Gewinn auf deinem Konto.

Wie hoch die Gewinne bei Slots und Casino-Spielen ausfallen

Wie hoch die Gewinne bei Casino-Slots oder anderen Online-Spielen ausfallen, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Eine Runde kann ohne Auszahlung enden, eine andere einen kleinen Betrag gutschreiben. Entscheidend ist immer das konkrete Ergebnis dieser einzelnen Runde – nicht die blosse Tatsache, dass du Geld auf dem Spielerkonto siehst.

Ich habe selbst lange den Fehler gemacht, einen hohen Kontostand mit einem sicheren Gewinn zu verwechseln. Nach ein paar guten Runden wirkt das Guthaben plötzlich wie Einkommen. Dann kommt die nächste Spielrunde, und ein Teil davon ist wieder weg. Der Kontostand zeigt deshalb nicht automatisch, wie hoch ein einzelner Gewinn war.

Jede Runde kann anders enden

Bei einem Slot ist ein einzelner Dreh ein eigenes Gewinnereignis. Bei Tischspielen gilt entsprechend das abgeschlossene Ergebnis einer Runde oder Hand. Deshalb können sich die Beträge stark unterscheiden, selbst wenn du dasselbe Spiel mehrmals hintereinander nutzt.

Ein Treffer kann klein sein und unmittelbar gutgeschrieben werden. Ein anderes Ergebnis kann zu einem Jackpot führen. Auch bei Roulette oder einer abgeschlossenen Hand hängt die Auszahlung vom konkreten Ergebnis ab. Eine allgemeine Aussage wie „dieses Online-Casino zahlt die meisten Gewinne“ wäre ohne geprüfte Vergleichsdaten nicht belastbar.

Das ist der nüchterne Teil:

Keine Runde ist eine Zusage.

Richtig handeln
  • Prüfe den Anbieterstatus und die ESBK-Konzession.
  • Dokumentiere die Spielrunden und Gutschriften.
Fehler vermeiden
  • Verwechsle den Kontostand nicht mit einem einzelnen Gewinn.
  • Glaube nicht, dass Werbung allein die rechtliche Sicherheit bietet.

Was «beste Gewinne» wirklich bedeutet

Wenn ein Anbieter mit „besten Gewinnen“ wirbt, beschreibt das zunächst eine Werbeaussage. Sie sagt nicht automatisch, dass du dort häufiger gewinnst oder dass die einzelnen Auszahlungen höher ausfallen. Dafür bräuchte es nachvollziehbare Daten, die nach denselben Bedingungen erhoben und verglichen wurden. Solche geprüften Detaildaten liegen für eine belastbare Rangliste konkreter Slots oder Casinos hier nicht vor.

Darum nenne ich an dieser Stelle auch keinen angeblich besten Anbieter und keine Liste von Top-Slots. Die Frage, welches Online-Casino die meisten Gewinne bietet, lässt sich nicht seriös allein anhand eines Werbeversprechens beantworten. Ein grosser möglicher Treffer und viele kleine Gewinne sind ausserdem nicht dasselbe.

Gewinnhöhe und steuerliche Einordnung

Für die steuerliche Betrachtung ist nicht die Jahressumme des Kontos ausschlaggebend. Die Schwelle von CHF 1 Million bezieht sich auf jedes einzelne Gewinnereignis. Ein einzelner Slot-Dreh, eine abgeschlossene Hand, ein Roulette- oder Tischspielergebnis sowie ein gutgeschriebener oder ausgezahlter Jackpot können jeweils als eigenes Ereignis betrachtet werden.

Das bedeutet: Mehrere Runden werden nicht allein deshalb zu einem einzigen Ereignis, weil der Betrag später gemeinsam ausgezahlt wird. Umgekehrt macht ein hoher Kontostand nicht automatisch einen einzelnen Gewinn in dieser Höhe aus. Die konkrete Dokumentation der Spielrunden und Gutschriften bleibt deshalb wichtig.

Für Online-Casinospiele wird eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt; steuerpflichtig ist nur der darüber liegende Betrag. Bei den Angaben für 2026 gibt es jedoch eine ausdrücklich zu benennende Abweichung: Eine andere Fassung nennt für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Ich stelle diese beiden Angaben nicht als identisch dar. Welche Zahl im konkreten Fall anzuwenden ist, sollte anhand der zuständigen steuerlichen Grundlage geprüft werden.

Nicht jeder hohe Kontostand ist ein hoher Gewinn

Ein Spielerkonto kann Einzahlungen, noch nicht ausgespieltes Guthaben, mehrere einzelne Gewinne und spätere Auszahlungen enthalten. Diese Positionen darfst du nicht gedanklich in einen einzigen Gewinn verwandeln. Gerade nach einer erfolgreichen Phase habe ich das selbst zu schnell getan.

Wenn du wissen willst, wie hoch ein Gewinn bei einem Slot oder Casino-Spiel tatsächlich war, musst du auf das einzelne Ergebnis schauen: Welche Runde wurde abgeschlossen, welcher Betrag wurde gutgeschrieben und worauf bezieht sich die Buchung? Erst diese Trennung macht die Gewinnhöhe nachvollziehbar.

Gewinne an Spielautomaten: zwischen kleinem Treffer und Jackpot

Ein Gewinn am Spielautomaten entsteht immer in einer einzelnen Spielrunde. Das kann ein kleiner Treffer sein, der direkt nach dem Dreh auf dem Spielerkonto erscheint. Es kann aber auch ein Jackpot sein, der gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Für die Einordnung zählt deshalb nicht nur, was am Ende auf dem Konto steht, sondern welches konkrete Ergebnis der einzelne Dreh gebracht hat.

Ich habe mir früher gern eingeredet, dass viele kleine Treffer irgendwann automatisch zu einem grossen Ergebnis führen. Das klingt im Kopf logisch, funktioniert aber nicht so. Jeder Dreh steht für sich. Ein Gewinn macht den nächsten Dreh nicht wahrscheinlicher, und ein Verlust baut keinen Anspruch auf eine bessere Runde auf.

Kleine Treffer und einzelne Drehungen

Bei Spielautomaten-Gewinnen reicht die Spanne von einem kleinen Betrag bis zu einem sehr hohen Jackpot. Wie hoch der einzelne Treffer ausfällt, hängt vom Ergebnis dieser Runde und von den Bedingungen des jeweiligen Spiels ab. Eine allgemeine Zusage für „hohe Gewinne“ lässt sich daraus nicht ableiten.

Auch Videos mit spektakulären Spielautomaten-Gewinnen zeigen nur einen Ausschnitt. Sie dokumentieren ein Ergebnis, aber keine verlässliche Methode. Wenn ich mir solche Aufnahmen früher angesehen habe, blieb vor allem der grosse Treffer hängen. Die vielen Runden davor oder danach sieht man meistens nicht.

Steuerfreigrenze

Die Grenze von CHF 1 Million bezieht sich auf das einzelne Gewinnereignis, nicht auf die Jahressumme oder den gesamten Kontostand.

Kein System dahinter.

Für die steuerliche Betrachtung ist der einzelne Slot-Dreh trotzdem wichtig. Ein einzelner Dreh gilt als eigenes Gewinnereignis. Das unterscheidet ihn vom Kontostand, von mehreren zusammengefassten Runden und von einer späteren Auszahlung. Ein Jackpot kann ebenfalls ein einzelnes Gewinnereignis sein, wenn er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird.

Wenn aus dem Treffer ein Jackpot wird

Ein Jackpot wirkt psychologisch anders als ein kleiner Gewinn. Er wird häufig gesondert angezeigt und kann direkt dem Spielerkonto gutgeschrieben oder ausgezahlt werden. Steuerlich bleibt entscheidend, dass der Jackpot als konkretes Gewinnereignis betrachtet wird.

Für Online-Casinospiele wird in den vorliegenden Angaben eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt. Steuerpflichtig wäre danach nur der Betrag oberhalb dieser Grenze. Gleichzeitig gibt es für regulierte Casinogewinne eine abweichende Angabe: Ab 2026 soll ein steuerfreier Betrag bis CHF 1.071.000 gelten. Diese Quellenlage widerspricht sich; eine einheitliche Zahl lässt sich daraus nicht seriös ableiten.

Auch bei den abziehbaren Einsätzen gibt es eine Abweichung. Eine Angabe nennt für Online-Casinospiele eingezahlte Einsätze bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000. Eine andere spricht von abgebuchten Einsätzen bis maximal etwa CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht. Für eine konkrete Steuererklärung solltest du deshalb die Vorgaben deines kantonalen Steueramts prüfen.

Was ich aus Automatengewinnen gelernt habe

Die Frage „Wie gewinne ich am besten am Spielautomaten?“ hat keine belegte Antwort. Ein einzelner Dreh kann gewinnen, verlieren oder einen Jackpot auslösen. Weder ein vorheriger Verlust noch ein kleiner Treffer verändert dieses einzelne Ergebnis zuverlässig.

Wichtiger ist, den Gewinn nicht sofort als Beweis für eine Strategie zu behandeln. Ein gutgeschriebener Betrag bleibt zunächst das Ergebnis dieser Runde. Erst bei der steuerlichen Einordnung kommt die Frage hinzu, ob die Grenze, der Anbieterstatus und mögliche abzugsfähige Einsätze relevant sind.

Casino-Gewinne und Steuern: Was für dich in der Schweiz gilt

Bei Casino-Gewinnen entscheidet nicht zuerst die Höhe, sondern die Herkunft des Gewinns. Spielst du in einem Schweizer Online-Casino mit gültiger Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK), gilt eine zentrale Steuerregel: Gewinne aus lizenzierten Schweizer Casinos sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer des Bundes sowie von den Kantons- und Gemeindesteuern befreit.

Das gilt sowohl für Online-Casinos als auch für konzessionierte stationäre Spielbanken. Ein Gewinn ist deshalb nicht automatisch steuerpflichtig, nur weil er auf deinem Spielerkonto erscheint oder später ausbezahlt wird. Entscheidend ist, ob das Angebot tatsächlich unter einer ESBK-Konzession betrieben wird.

Die Konzession ist ausschlaggebend

Ich habe früher selbst zu sehr auf den Namen eines Angebots geschaut. Ein bekannt klingender Markenname sagt steuerlich aber nichts Verlässliches aus. Massgeblich ist der rechtliche Betreiber und dessen Konzession. Die ESBK führt die autorisierten Schweizer Spielbanken in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung.

Bei einem Schweizer Online-Casino sollte die Konzessionsnummer auf der Website angegeben sein. Zusätzlich ist wichtig, dass nur Schweizer Spielbanken mit einer Konzessionserweiterung Online-Spielbankenspiele anbieten dürfen. Fehlt dieser erkennbare Bezug zur ESBK-Konzession, kannst du die Steuerfreiheit nicht einfach voraussetzen.

Nicht der Werbespruch zählt. Die Konzession zählt.

Was Steuerfreiheit praktisch bedeutet

Ist die Voraussetzung erfüllt, sind die entsprechenden Casino-Gewinne grundsätzlich steuerfrei. Bei Online-Casinos bezieht sich die genannte Grenze auf das einzelne Gewinnereignis: Bis zu CHF 1 Million pro individuellem Gewinnereignis bleiben steuerfrei. Es geht dabei nicht automatisch um die gesamte Summe, die du während eines Jahres gewonnen oder auf dein Bankkonto überwiesen hast.

Steuerfreie Gewinne

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer des Bundes sowie von den Kantons- und Gemeindesteuern befreit, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Für diesen Abschnitt ist vor allem die Grundregel wichtig: Ein Gewinn aus einem lizenzierten Schweizer Online-Casino wird nicht wie normales Einkommen behandelt. Das unterscheidet ihn etwa von einem Arbeitslohn oder einer selbstständigen Tätigkeit. Auch bei terrestrischen Schweizer Casinos gilt die grundsätzliche Befreiung von Bundes-, Kantons- und Gemeindeeinkommenssteuern.

Die Formulierung „grundsätzlich“ ist trotzdem wichtig. Sie beschreibt die steuerliche Behandlung des echten Spielgewinns unter den genannten Voraussetzungen. Nicht jede Gutschrift auf einem Spielerkonto muss automatisch ein solcher Gewinn sein. Bonusguthaben, Cashback oder Werbezahlungen können anders eingeordnet werden. Das ist eine eigene Prüfung und keine Erweiterung der Steuerfreiheit.

Muss ich den Gewinn deklarieren?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Casinos müssen grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Das gilt für die steuerfreie Behandlung, wenn das Casino entsprechend konzessioniert ist und es sich um einen echten Geldspielgewinn handelt.

Ich würde deshalb nicht nur einen Screenshot der Auszahlung aufbewahren, sondern auch die Angaben zum Betreiber und zur Konzession. Falls später eine Frage entsteht, lässt sich damit nachvollziehen, woher der Gewinn stammt. Eine Auszahlung allein beweist die steuerliche Einordnung nicht.

Die Regeln für ausländische oder nicht lizenzierte Angebote sowie besondere Fälle bei sehr hohen Gewinnen gehören in die nächsten Abschnitte. Hier bleibt die Basis klar: Schweizer Casino, ESBK-Konzession, echter Spielgewinn – dann greift die grundsätzliche Steuerfreiheit.

Casino-Gewinne 2026 versteuern: die Schweizer Regeln im Alltag

Für das Jahr 2026 ist die steuerliche Behandlung von Casino-Gewinnen in der Schweiz an eine wichtige Schwelle geknüpft. Nach einer vorliegenden Fassung gilt für regulierte Casinogewinne sowie für Gewinne aus Lotterien und Online-Spielen ab dem 1. Januar 2026 ein steuerfreier Betrag bis CHF 1.071.000. Andere Quellen nennen für Online-Casinos weiterhin eine Freigrenze von CHF 1 Million. Diese Abweichung muss offen genannt werden: Die genaue Grenze sollte deshalb anhand der aktuellen kantonalen Vorgaben und der offiziellen Informationen geprüft werden.

Was passiert bei einer Überschreitung?

Nach den vorliegenden Angaben wird bei Online-Spielbankengewinnen über CHF 1 Million eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Der Anbieter nimmt diesen Betrag automatisch ein. Du musst den Abzug also nicht selbst berechnen oder an den Betreiber überweisen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem steuerfreien Betrag und dem darüber liegenden Teil. Steuerlich relevant ist nach dieser Regelung nur der Betrag oberhalb der jeweiligen Grenze. Die einbehaltene Verrechnungssteuer kannst du in deiner Steuererklärung berücksichtigen und zurückfordern. Dafür solltest du die Abrechnung des Anbieters aufbewahren.

Ganz ohne Papierkram ist die Sache trotzdem nicht. Auch wenn ein Betrag steuerfrei bleibt, können Formulare, Nachweise oder Rückfragen des Steueramts eine Rolle spielen. Bei einem hohen Gewinn würde ich deshalb nicht nur einen Screenshot vom Spielerkonto sichern, sondern auch die Abrechnung und die Angaben zum Gewinnereignis.

Welches Steueramt ist zuständig?

Die Grundregel beruht auf Bundesrecht und gilt damit schweizweit. Für die praktische Abwicklung ist jedoch das kantonale Steueramt an deinem Wohnort zuständig. Dort bekommst du Auskunft zu den benötigten Formularen, zur Einordnung des Gewinns und zu den verlangten Nachweisen.

Das ist der Punkt, an dem ich früher zu schnell weitergeklickt hätte. Ein allgemeiner Artikel kann die steuerliche Richtung erklären, aber nicht jedes kantonale Formular ersetzen. Bei Unklarheiten solltest du die zuständige Behörde direkt fragen und die Unterlagen des Anbieters bereithalten.

Kurz gesagt: Grenze prüfen, Abrechnung sichern, Verrechnungssteuer eintragen und beim kantonalen Steueramt nachfragen, wenn die Angaben nicht eindeutig sind. Kein Raten bei hohen Beträgen.

Muss ich den Gewinn deklarieren?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Casinos müssen grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angegeben werden, sofern es sich um einen echten Geldspielgewinn handelt.

Welche Steuer wird bei Überschreitung fällig?

Bei Online-Spielbankengewinnen über CHF 1 Million wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben, die der Anbieter automatisch einbehält.

Welche Casino-Spiele hohe Gewinne ermöglichen können

Hohe Gewinne können bei Roulette, Slots und anderen Casinospielen vorkommen. Daraus lässt sich aber keine sichere Methode ableiten. Ich habe selbst lange genug auf grosse Treffer geschielt, um den Unterschied zu kennen: Ein mögliches Ergebnis ist noch keine Aussicht auf einen bestimmten Betrag.

Bei Roulette zählt jedes abgeschlossene Roulette- oder Tischspielergebnis als eigenes Gewinnereignis. Bei Slots kann bereits ein einzelner Dreh das relevante Ereignis sein. Auch ein Jackpot gilt als einzelner Gewinn, sobald er gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Das ist für die Einordnung wichtiger als die Frage, ob du am Handy, in einer Casino-App oder an einem anderen Zugang spielst.

Hohe Gewinne bei Roulette

Roulette wirkt für viele übersichtlich, weil die möglichen Ergebnisse klar voneinander getrennt sind. Ein Gewinn bleibt trotzdem vom konkreten Ausgang der Runde abhängig. Begriffe wie „sicheres Roulette“ oder „hohe Gewinne ohne Risiko“ beschreiben keine garantierte Eigenschaft des Spiels. Eine abgeschlossene Runde kann gewinnen oder verlieren.

Auch mobiles Roulette verändert daran nichts. Die Nutzung über ein Smartphone macht aus einem einzelnen Ergebnis keine planbare Einnahmequelle. Wer nach einer Strategie sucht, die hohe Gewinne zuverlässig herbeiführt, findet dafür in den vorliegenden offiziellen Angaben keinen Beleg.

Keine Garantie. Nur ein Ergebnis.

Slots und mögliche Jackpots

Bei Spielautomaten können einzelne Drehungen sehr unterschiedlich ausfallen. Ein hoher Jackpot ist möglich, aber nicht zugesichert. Deshalb lässt sich auch nicht seriös behaupten, ein bestimmter Slot biete automatisch die besten Gewinne. Geprüfte Angaben, mit denen sich konkrete Spiele nach Gewinnhöhe oder Jackpot sicher vergleichen lassen, liegen hier nicht vor.

Das gilt ebenso für Video-Slots und Casino-Apps. Eine echte Gutschrift sollte nicht mit Bonusguthaben, Cashback oder einer Werbezählung verwechselt werden. Ob ein Betrag aus einem tatsächlichen Spielereignis stammt, muss getrennt geprüft werden.

Was die Millionengrenze damit zu tun hat

Für die Steuergrenze zählt nicht die Spielart allein, sondern das einzelne Gewinnereignis. Die Schwelle von CHF 1 Million bezieht sich nicht auf die Jahressumme, den Kontostand oder eine zusammengefasste Auszahlung. Steuerpflichtig ist bei Online-Casinospielen nur der Betrag über dieser Grenze.

Bei der Grenze gibt es für 2026 allerdings widersprüchliche Angaben: Eine Fassung nennt CHF 1 Million, eine andere für regulierte Casinogewinne einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Abweichung sollte ich nicht stillschweigend als geklärt darstellen.

Verluste von Gelegenheitsspielern lassen sich grundsätzlich nicht einfach mit Casinogewinnen verrechnen. Ein hoher möglicher Gewinn macht das Spiel daher nicht zu einer verlässlichen Strategie für Einkommen.

Gewinne im Online-Casino versteuern: Schweizer oder ausländischer Anbieter?

Bei der Steuerfrage zählt nicht zuerst der Name des Casinos, sondern sein rechtlicher Status. Ein bekannt klingender Markenname macht Gewinne nicht automatisch steuerfrei. Entscheidend ist, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Casinobetrieb gehört.

Das ist der Punkt, an dem ich früher selbst zu schnell weitergeklickt habe. Eine Schweizer wirkende Website, eine bekannte Marke oder ein Hinweis auf eine ausländische Lizenz sagt für die Schweizer Steuerbehandlung allein nichts aus. Massgeblich ist die Konzession des Schweizer Betriebs.

Schweizer Anbieter mit ESBK-Konzession

Gehört das Online-Casino nachweislich zu einer Schweizer Spielbank mit ESBK-Konzession, gelten die dafür vorgesehenen Regeln für regulierte Casinogewinne. Der Anbieterstatus muss dabei tatsächlich feststehen; eine blosse Selbstdarstellung auf der Website reicht als Beleg nicht automatisch aus.

Die ESBK führt konzessionierte Schweizer Spielbanken in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Genau dort lässt sich der Bezug zum Schweizer Casinobetrieb prüfen. Nicht der Werbespruch. Nicht das Logo.

Ausländische Anbieter

Gewinne aus nicht lizenzierten oder ausländischen Angeboten sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig.

Ausländischer oder nicht lizenzierter Anbieter

Bei einem ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casino greift die Schweizer Steuerbefreiung nicht. Gewinne aus solchen Angeboten sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Steuerbare Gewinne von Offshore-Anbietern gehören grundsätzlich zur Einkommenssteuer sowie zur direkten Bundessteuer und zu den kantonalen und kommunalen Steuern.

Das gilt unabhängig davon, ob der Gewinn aus einem Spielautomaten, Roulette oder einem anderen Online-Casinospiel stammt. Auch die Höhe des Betrags ändert nichts am entscheidenden ersten Prüfschritt: Welcher Anbieter steht rechtlich dahinter?

Wenn du Gewinne im Online-Casino versteuern musst, solltest du deshalb den Anbieterstatus dokumentieren und nicht nur den Markennamen speichern. Bei Unsicherheit ist das kantonale Steueramt am Wohnort die zuständige Stelle. Denn „Schweizer Design“ ist keine Konzession.

Echte Slot-Gewinne und was danach steuerlich wichtig wird

Bei Slots sieht ein echter Gewinn zunächst simpel aus: Eine Spielrunde endet mit einem Betrag, der dem Spielerkonto gutgeschrieben wird. Genau dort habe ich früher zu schnell aufgehört zu denken. Die Anzeige auf dem Bildschirm war für mich einfach ein „Gewinn“. Steuerlich kann aber entscheidend sein, woher die Gutschrift stammt und unter welcher Konzession das Casino betrieben wird.

Online-Casino mit Mastercard bezahlen in der Schweiz
Online-Casino mit Mastercard bezahlen in der Schweiz

Erfahre, wie Mastercard-Einzahlungen funktionieren, warum Gewinne nicht automatisch auf die Karte gehen und welche Auszahlungsregeln…

Ein echter Slot-Gewinn ist nicht automatisch dasselbe wie jedes Guthaben im Konto. Bonusguthaben, Cashback, Werbezahlungen und andere nicht spielbezogene Gutschriften können steuerlich anders behandelt werden als tatsächliche Spielgewinne. Auch wenn alles gemeinsam im Kontostand erscheint, solltest du die Herkunft der Beträge nachvollziehen können. Ein Auszug des Spielerkontos und die Abrechnung einzelner Runden sind dafür hilfreicher als ein Screenshot mit einer grossen Endsumme.

Was bei echten Slot-Gewinnen zählt

Bei einem aktuell lizenzierten Schweizer Online-Casino müssen Geldspielgewinne grundsätzlich nicht als steuerbares Einkommen in der Steuererklärung angegeben werden. Das gilt aber nicht automatisch für jede Zahlung, die nach einem Slot-Spiel auf dem Konto landet. Der Anbieterstatus bleibt wichtig, ebenso die Unterscheidung zwischen Spielgewinn und Werbegutschrift.

Darum würde ich bei hohen Slot-Gewinnen nicht nur auf die Bezeichnung im Casino-Konto schauen. Prüfe, ob der Betrag aus einer abgeschlossenen Spielrunde stammt oder als Bonus, Cashback oder Werbezahlung gebucht wurde. Die offiziellen Unterlagen des Casinos solltest du aufbewahren. Nicht glamourös. Aber später nützlich.

Auszahlungen im Online-Casino in der Schweiz
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Warum Verluste nicht einfach gegengerechnet werden

Ein häufiger Denkfehler ist: Wenn mehrere Runden verloren und danach ein grosser Treffer erzielt wurden, müsse automatisch nur der Saldo zählen. Für Gelegenheitsspieler sind Verluste grundsätzlich nicht von Casinogewinnen abziehbar. Ein grosser echter Slot-Gewinn wird also nicht allein dadurch steuerlich kleiner, dass vorher Geld verloren ging.

Ich kenne diese Rechnung aus eigener Tasche: viele kleine Verluste gegen einen sichtbaren Treffer. Für die steuerliche Einordnung reicht dieses persönliche Gegenrechnen aber nicht. Entscheidend bleiben die geltenden Regeln und die Art der Gutschrift. Bei Unsicherheit solltest du die Belege dem kantonalen Steueramt oder einer Steuerfachperson vorlegen.

Die größten Casino-Gewinne: Was sich daraus ableiten lässt

Bei sehr hohen Online-Casino-Gewinnen zählt weniger die Schlagzeile als die steuerliche Einordnung. Über die grössten Casino-Gewinne aller Zeiten kursieren viele Geschichten, doch eine belastbare Rangliste konkreter Gewinner oder Spiele liegt für diesen Zweck nicht vor. Entscheidend ist deshalb nicht, ob ein Gewinn spektakulär klingt, sondern wie er nach den Schweizer Regeln behandelt wird.

Bei einem Online-Spielbankengewinn bleibt der Betrag bis zur Millionengrenze steuerfrei. Überschreitet ein einzelnes Gewinnereignis diese Grenze, wird auf den darüber liegenden Betrag eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Diese wird vom Anbieter einbehalten. In der Steuererklärung kannst du sie geltend machen und zurückfordern.

Die Grenze betrifft das Ereignis. Nicht einfach den gesamten Kontostand und nicht automatisch jede Auszahlung zusammen.

Für die automatische Meldung gibt es eine wichtige Einschränkung: Dass Online-Casino-Betreiber Gewinne über der Millionengrenze den Steuerbehörden melden müssen, wird in einem einzelnen fachbezogenen Überblick so dargestellt. Diese Aussage sollte deshalb nicht ohne Weiteres als vollständig bestätigte allgemeine Marktnorm behandelt werden. Bei einem grossen Gewinn solltest du die Unterlagen des Anbieters aufbewahren und das zuständige kantonale Steueramt fragen.

Dazu gehören Spielnachweise, Abrechnungen und der Beleg über die einbehaltene Verrechnungssteuer. So lässt sich nachvollziehen, welcher Betrag auf das einzelne Ergebnis entfällt und welcher Teil darüber liegt.

Keine Rekordjagd.

Ein grosser Gewinn ist also kein Grund, die steuerliche Prüfung aufzuschieben. Gerade bei Summen oberhalb der Millionengrenze kann eine unklare Dokumentation später mehr Ärger machen als das eigentliche Spielergebnis.

Kann ich die Steuern für das Online-Casino in der Schweiz umgehen?

Nein, steuerpflichtige Gewinne müssen korrekt deklariert werden. Gewinne aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind jedoch bis zu CHF 1 Million pro einzelnem Gewinnereignis steuerfrei.

Kann ich als Schweizer Spieler bei ausländischen Online-Casinos spielen?

Ja, du kannst dort spielen, aber Gewinne aus ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig.

Muss ich einen Gewinn von 500’000 CHF im Online-Casino melden?

Nein, ein Gewinn von CHF 500’000 aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt innerhalb des steuerfreien Betrags und muss grundsätzlich nicht als steuerpflichtiger Gewinn angegeben werden.

Gibt es einen Unterschied bei Live-Casino-Spielen?

Nein, bei Live-Casino-Spielen ist ebenfalls entscheidend, ob das Angebot unter einer aktuell gültigen ESBK-Konzession betrieben wird. Ein einzelnes abgeschlossenes Spielereignis wird dabei grundsätzlich nach denselben Regeln beurteilt.

Sind Online-Casino-Gewinne steuerfrei?

Ja, Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos sind bis zu CHF 1 Million pro einzelnem Gewinnereignis steuerfrei. Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Casinos sind dagegen vollständig steuerpflichtig.

Wie viele Steuern müssen Casinos zahlen?

Bei Online-Spielbankengewinnen über der Millionengrenze wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Diese wird vom Anbieter automatisch einbehalten und kann von dir in der Steuererklärung zurückgefordert werden.

Ausländische Online-Casinos: Legal oder illegal?

Für die steuerliche Behandlung gilt: Gewinne aus ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Prüfe deshalb, ob das Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört.

Spielerschutz

Erstellt von der Redaktion von „Eclipse Plinko”.

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